DER HCD IST EIN TEIL MEINES LEBENS | HCD Fanclub Fricktal

DER HCD IST EIN TEIL MEINES LEBENS

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DER HCD IST EIN TEIL MEINES LEBENS

Claude Paschoud reitet mit Davos zurzeit auf einer Erfolgswelle. Am Montag verlängerte der dienstälteste HCD-Verteidiger seinen Vertrag bis im Frühling 2022. Tags darauf steuerte er beim 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen in Lausanne den Assist zum zweiten Treffer bei. Und am Mittwochmorgen flog er mit dem Nationalteam an den Deutschland Cup.

„Ich freue mich auf weitere zwei Jahre in Blaugelb“, sagt Claude Paschoud. Er begründet seine Vertragsverlängerung um zwei Jahre bis Ende Saison 2021/22. „Das Gesamtpaket hat gepasst. Mir ist wichtig, dass ich mich weiterentwickeln kann. Diese Möglichkeit habe ich mit dem neuen super Coaching-Staff beim HCD. Mit Waltteri Immonen habe ich einen Verteidiger-Trainer, unter dem ich noch viel dazulernen und auch einzeltaktisch besser werden kann. Als ich 19 Jahre alt war, gab mir der Klub die Chance, meinen Traum vom Beruf Hockeyspieler zu verwirklichen. Der HCD ist für mich mehr als ein Arbeitgeber, er ist ein Teil meines Lebens.“

Erfreut über die Vertragsverlängerung äussert sich auch Raeto Raffainer. „Paschoud hat sich in den letzten Jahren zu einem begehrten Schweizer Verteidiger entwickelt. Dass Claude weiter beim HCD verteidigen wird, zeigt seinen Charakter, der sich durch Loyalität und Bodenständigkeit auszeichnet“, sagt der Sportchef.

Aus dem Davoser Junior ist mittlerweile, obwohl erst 25, der dienstälteste Verteidiger und ein Führungsspieler geworden. Das Vertrauen seiner Trainer spürt Paschoud auch bezüglich Eiszeit. In den 14 Partien der laufenden Meisterschaft stand er im Durchschnitt 18:48 Minuten auf dem Eis – mehr als jeder andere HCD-Verteidiger. „Die viele Eiszeit hilft mir, besser zu werden“, stellt der sanfte Hühne fest.

Ein Paschoud-Assist in Lausanne

Paschoud spielt in dieser Saison in der Abwehr erstmals regelmässig neben einem Ausländer. Der Finne Otso Rantakari ist sein Partner. „Rantakari hat offensive Qualitäten“, sagt Paschoud. „Wir ergänzen und verstehen uns sehr gut.“ Das bewiesen die Beiden auch am Dienstagabend in Lausanne: Nach einem Pass von Paschoud erzielte Rantakari den Führungstreffer zum 2:1. Der HCD setzte in der Westschweiz seines Siegeszug fort; er gewann sein sechstes Meisterschaftspiel in Folge. Weil Lausanne 53 Sekunden vor dem Ende es dritten Drittels noch zum 3:3 ausglich, fiel die Entscheidung nach einer torlosen Verlängerung erst im Penaltyschiessen, in welchem Mattias Tedenby und Benjamin Baumgartner für den HCD trafen. „Wenn man erst in der Schlussminute den Ausgleich kassiert, ist es natürlich etwas ärgerlich“, meint Paschoud. Dennoch spricht er von zwei gewonnenen Punkten und nicht einem verlorenen Zähler. „In den vorangegangenen Partien hatten wir jeweils einen knappen Vorsprung auch mit etwas Glück über die Zeit gebracht. Dank dem erfolgreichen Penaltyschiessen siegten wir doch noch zum sechsten Mal in Folge – wahrlich keine schlechte Ausbeute.“

Nach dem Match direkt in die Nati

Nach der Partie reiste Paschoud in der Nacht nicht im Mannschaftscar von Lausanne zurück nach Davos, sondern gemeinsam mit seinen Teamgefährten Joren van Pottelberghe, Luca Hischier und Thierry Bader in einem Kleinbus nach Zürich. Von dort flog das HCD-Quartett am Mittwochmorgen mit der Schweizer Nationalmannschaft an den Deutschland Cup. In Krefeld traf es bereits gestern auf die Slowakei (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe). Weitere Gegner sich am Samstag Deutschland und tags darauf Russland. „Ich freue mich extrem und folge jedem Nati-Aufgebot gern“, bemerkt Paschoud. „Da lerne ich Neues kennen, und ich kann vom internationalen Niveau profitieren.“