Lugano Davos DIE KRUX MIT DER CHANCENVERWERTUNG | HCD Fanclub Fricktal

Lugano Davos DIE KRUX MIT DER CHANCENVERWERTUNG

Artikel - Lugano Davos DIE KRUX MIT DER CHANCENVERWERTUNG

Auch im vierten Anlauf geht der HCD gegen Lugano als Verlierer vom Eis. Wie schon in den letzten Spielen reichten den Luganesi drei Tore, um die drei Punkte einzufahren. Für den HCD traf einzig Andres Ambühl.

Zum dritten Mal innert 15 Tagen kam es am Sonntag zum Duell zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano. Die Davoser genossen (unfreiwillig) rund vier spielfreie Tage, der HCL hingegen musste bereits zum fünften Mal innert acht Tagen ran. Zu Beginn der Partie war von Müdigkeit bei den Tessinern aber nichts zu spüren. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel mit wenig Unterbrüchen. Nach rund zehn Minuten nahm die Partie zunehmend Fahrt auf, weil zuerst Lammer für den HCL und kurz darauf Herzog für den HCD in die Kühlbox geschickt wurden. Fabrice Herzog hatte nur wenige Sekunden zuvor allein auf HCL-Keeper Schlegel losziehen können, scheiterte aber am glänzend agierenden Schlussmann der Tessiner. Sein Vergehen wurde mit 2+2 Strafminuten gewertet, die Davoser Boxplayspezialisten mussten sich auf happige vier Minuten einstellen. Glücklicherweise vereitelte Luganos Top Skorer Mark Arcobello seinerseits mit einem Foul aber schnell die Überzahlphase für seine Mannschaft. So blieb es beim torlosen Remis zur ersten Pause.

Zu Beginn des zweiten Drittels gaben die Bündner dann klar den Ton an, schnürten die Luganesi mehrfach in deren Zone ein. Beim Heimteam machte sich vielleicht doch die Müdigkeit nach den vier vorangegangenen Partien ein wenig bemerkbar. Viele Unkonzentriertheiten reihten die Tessiner aneinander. Das Schussverhältnis im Mittelabschnitt lag zwischenzeitlich bei 9:3 für den HCD, ein Treffer wollte den Davosern aber weiterhin nicht gelingen. In der 34. Minute verpasste Tim Traber dem HCD dann eine Lektion in Sachen Effizienz. Der Stürmer zog nach schönem Zuspiel von Giovanni Morini alleine auf Sandro Aeschlimann im Kasten des HCD los und erwischte diesen auf der Fanghandseite. Die Dominanz des HCD liess nach diesem Denkzettel natürlich nach. Die Partie glich sich wieder aus.

Und auch im letzten Abschnitt wartete man erst vergeblich auf die erhoffte heftige Reaktion der Davoser. Ganz im Gegenteil. Zuerst musste sich Aeschlimann gegen den Abschluss von Bürgler wehren, dann verlor Guerra die Scheibe und Fazzini verwertete den Konter per Rebound zum 2:0 für das Heimteam. Immerhin erwachten die Davoser nun wieder und suchten vehement die Offensive. Enzo Corvi scheiterte erst mit einem guten Versuch aus der Distanz an Schlegel. Kurz darauf wurde ein Treffer von Simon Knak aberkannt, da der Stock von Linienpartner Frehner bei der Entstehung des Tores zu hoch gewesen sein soll. Der HCD blieb aber weiter dran bis Captain Ambühl in der 51. Minute die Hoffnung auf Punkte nochmals neu entfachte. Unwiderstehlich tanzte er durch die Tessiner-Abwehr und spedierte die Scheibe unter die Latte. 
Zwei weitere Überzahlsituationen liess Davos danach ungenutzt verstreichen, ein zweiter Treffer wollte trotz zahlreichen Möglichkeiten nicht gelingen. Einzig Thomas Wellinger und sein HC Lugano konnten nach dem Empty Netter, Sekunden vor Schluss nochmals jubeln. 

Text: HCD-Onlineredaktion Bild: Keystone