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SENN & CO. WEHREN SICH GEGEN DEN MEISTER VERGEBLICH

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Davos muss gegen die mitten in der CHL-Saison stehenden Zuger erst Lehrgeld bezahlen, kommt im letzten Drittel aber nochmals zurück in die Partie und verliert am Schluss aber dennoch relativ deutlich 2:5. Für Davos trafen Chris Egli und Mathias Bromé.
 
Endlich wieder viele Zuschauer, endlich wieder Eishockey! Die Bossard Arena war eine mehr als würdige Kulisse für den Seasonopener zwischen dem HC Davos und dem Meister EV Zug. Pünktlich um 19:45 Uhr fiel dann auch der Puck aus der Hand des Unparteiischen. Der HCD musste bei der ersten Partie der neuen Saison auf die Langzeitverletzten Claude Paschoud und Dino Wieser verzichten, sowie auf Oliver Heinen und Valentin Nussbaumer. Ansonsten war alles da, was Rang und Namen hat. Ähnlich sah es auf Seiten des Meisters aus, der laut eigenem Medical Report auf nur zwei Spieler verzichten musste.
Mit einem vor eigenem Anhang nicht unerwarteten Startfurioso stiegen die Zentralschweizer in die Partie. Schon nach 108 Sekunden bejubelten die heimischen Fans den ersten Treffer durch Rückkehrer Reto Suri (2.). Nach der ersten Druckphase des Heimteams flachte die Partie ein wenig ab und der HCD kam zu den ersten Torchancen, die Genoni im Zuger Tor aber alle vereitelte. So jubelte noch im ersten Drittel wieder das Heimteam, als Martschini alleine vor dem Tor stehend das 2:0 erzielte (15.). Dieses Resultat stand auch noch bei Spielmitte auf dem Scoreboard, als Davos während rund vier Minuten in Überzahl agieren durfte. Doch weder die neuen Imports, noch die arrivierten Kräfte konnten Genoni ein erstes Mal bezwingen. Nichtsdestotrotz erlebten die Bündner die bis dahin beste Phase des Spiels. Mehrfach konnten sie die Zuger in die Defensive drängen. Zählbares resultierte aber weiterhin nicht aus den zahlreichen Chancen. Immerhin konnte der HCD das hohe Tempo der Zuger nun mitgehen, die dank der CHL-Spiele bereits über einen höheren Spielrhythmus verfügten.
 
Mit eben diesem 0:2 aus Sicht des HCD ging es in den letzten Umgang. Und da ging es plötzlich Schlag auf Schlag. Zugs neuer Schwede Niklas Hansson erhöhte erst das Skore auf 3:0 – kurz darauf schlug Davos mit einem Doppelschlag aber zurück. Chris Egli mit einem Ablenker (49.) und Mathias Bromé nach tollem Konter von Stransky bedient, sorgten für die 2:3 Anschluss-Treffer (50.). Keine zwei Zeigerumdrehungen später stellte Lander den Zwei-Tore-Vorsprung aber schon wieder her (52.). Auf diesen konnte der HCD nicht mehr reagieren, auch mit einem sechsten Feldspieler nicht. Stattdessen setzte Klingberg mit dem Empty Netter den Deckel für die Hausherren drauf (58.).
Der HCD zeigte nach anfänglichen Schwierigkeiten ein starkes zweites Drittel und bewies in den letzten 20 Minuten Moral, als sie sich vom 0:3 auf 2:3 herankämpften. Darauf lässt sich aufbauen! Am Samstag geht’s Zuhause weiter gegen den SC Bern.
 
Text: HCD-Onlineredaktion Bild: Keystone